Die Kurzfilmnacht zieht durch die Schweiz und zeigt auch in Bern vier Programmblöcke: «Swiss Shorts», «Funny Things», «Short Matters!» und «Sexy Things». Darüber hinaus wird die Premiere des 7-minütigen Films «Hold-up!» des Berners Fabio Friedli über einen Banküberfall (Im Bild: 20 Uhr, CineBubenberg. 22.25 Uhr, Cinématte) gezeigt.
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In ihrem Dokumentarfilm «Word Hard - Play Hard» durchleuchtet Regisseurin Carmen Losmann die perfiden Manipulationsstrategien von Grossunternehmen, um den Rohstoff Mensch noch nutzbarer für sich zu machen. »Mehr
Mit «The Broken Circle» legt der niederländische Regisseur Felix van Groeningen dem Publikum nicht nur einen tragischen Film vor. Sein neues Werk ist vor allem auch die mitreissende Liebes- und Lebensgeschichte eines Musikerpaares, das nach vielen Jahren des scheinbar perfekten Glücks auf eine harte Probe gestellt wird. Raffiniert erzählt in Rückwärtsschlaufen.
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Der Plot hat es in sich: Im relativ liberalen Tel Aviv verlieben sich der palästinensische Student Nimr und der israelische Rechtsanwalt Roy. Erfahren von ihrer Beziehung dürfen in Israel die meisten, in Palästina niemand. Als Nimr sich überlegt, in Amerika zu studieren, wird ihm das Visum entzogen: Er steht vor dem Nichts. Debütfilm des israelischen Regisseurs Michael Mayer.
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Harry Dean Stanton spielte in über 200 Filmen mit, dabei aber nur einmal die Hauptrolle. Dies in Wim Wenders «Paris, Texas». Die Berner Filmemacherin Sophie Huber porträtiert den Schauspieler in ihrem Dokumentarfilm «Harry Dean Stanton: Partly Fiction» (2012). «Paris, Texas» ist zurzeit übrigens ebenfalls im Kino Kunstmuseum zu sehen.
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Nach «Paradies: Liebe» (2012) wartet Regisseur Ulrich Seidl mit «Paradies: Glaube» (2012) auf, dem zweiten Teil seiner Paradiestrilogie. Anna Maria, eine fanatische Katholikin, verbringt ihre Ferien mit Missionieren. Mit einer kleinen Madonnenstaute geht sie von Tür zu Tür, bis eines Abends ihr Mann, Ägypter und Muslim, unverhofft auftaucht.
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Für seine Veräppelungen ist Viktor Giacobbo nicht erst seit gestern bekannt. Nun wagt er sich in seinem Mokumentary «Der grosse Kanton» (2012) an eine These: Was wäre, wenn wir Deutschland als 27. Kanton an die Schweiz angliedern würden? So könnte man doch dem nachbarschaftlichen Zwist um Immigranten, Steuerflüchtlinge und das Schweizer Bankgeheimnis ganz einfach beikommen.
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Gilberto Gil ist nicht nur ein begnadeter Musiker, von 2003 bis 2008 war er auch der erste schwarze Kulturminister von Brasilien. Auf seiner Reise durch drei Kontinente, die er als Kulturbotschafter in privater Mission unternimmt, hat ihn Regisseur Pierre-Yves Borgeaud begleitet. Entstanden ist das Porträt eines Mannes, der sich für die kulturelle Vielfalt in einer globalisierten Welt einsetzt.
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Ein Bankmanager will unbedingt Karriere machen. Bei der grossen Zahl an firmeninterner Konkurrenz braucht er dazu neben einem starken Willen auch eine gehörige Portion Gefühlskälte. Das neue Werk des griechisch-französischen Regisseurs Costa-Gavras ist ein satirischer Abgesang auf die Bankenwelt.
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Mit «Los Amantes Pasajeros» (2012) ist dem spanischen Meisterregisseur Pedro Almodóvar einmal mehr ein wunderbarer Film gelungen. In seiner leichtfüssigen Komödie erzählt er die Geschichte von Flugzeugpassagieren, die aufgrund eines Missverständnisses glauben, sie hätten nur noch wenige Minuten zu leben. Mit Penélope Cruz und Antonio Banderas.
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London, 1962. Zeit der sexuellen Revolution, Zeit der sozialen Veränderungen: Zwei 17-jährige Teenagermädchen verbindet eine enge Freundschaft, die durch den gesell-schaftlichen Wandel auf eine harte Probe gestellt wird. Regisseurin Sally Potter («Orlando», 1992, und «Yes», 2004) mischt in ihrem neuen Film «Ginger & Rosa» Pubertätsdrama mit einem Schuss Weltpolitik.
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Quinnie Cinemas und Pathékinos
Einen entspannten Opernbesuch in Jeans und Shirt? Kein Problem mit «Oper im Kino» in den Quinnie Cinemas und der «Ciné Opera» im Pathé Westside. Zu sehen gibts Aufzeichnungen und Liveübertragungen aus aller Welt. »Mehr
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Korrigendum
In der Berner Kulturagenda vom 23.5. (Printausgabe) haben wir unter Kino Lichtspiel falsche Angaben gedruckt. Richtig wäre: Am Sonntag, 26.5., läuft um 20 Uhr ein Kurzfilmprogramm.
Die Redaktion.

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Zitat der Woche
«Ich stehe nicht gerne allein im Rampenlicht.»

Klartext
Das Einkleiden hunderter Velosättel mit einem Konzert-Theater-Bern-Regenschutz grenzte an Guerilla-Marketing. Das grösste Haus Berns spricht mit solchen Aktionen ein jüngeres Publikum an – darf die Älteren aber nicht verlieren. Ein Spagat für den Marketingchef Jens Breder. »Mehr

Von Henri Huber
Henri Huber spielt im Kulturhof Köniz ein Konzert und tauft seine neue Rockplatte «Schwarzi Fänschter» (Fr., 24.5., 20.30 Uhr). Bekannter ist er als ehemaliger Gemeindepräsident von Köniz und als langjähriger Verwaltungsratspräsident des damaligen Stadttheaters Bern. »Mehr


