Kinderträume und Kinderängste, das ist der Stoff, aus dem die Lieder von Schtärneföifi sind. Da reist Lars im Titelstück «Ragete» auf den Mars. Und in «Ählei dihei» macht die finstere Nacht allerlei unheimliche Geräusche. Die Zürcher Kinderband präsentiert ihr achtes Album, «Ragete». Es ist ein gewohnt buntes Arrangement von rockigen und poppigen Stücken, gewürzt mit Salsarhythmen und eingängigen Refrains.
1995 hat sich Schtärneföifi mit dem Hit «Heicho» auf einen Schlag in die Herzen des Publikums gespielt. Seither ist die Musik von Sibylle Aeberli, Boni Koller (beide Gesang und Gitarre), Jean Zuber (Bass), Adrian Fiechter (Klavier) und Thomas Haldimann (Schlagzeug) ein Garant für anspruchsvolle Kindermusik. «Man hat eine grosse Verantwortung, wenn man Musik für Kinder macht», sagt Sibylle Aeberli. Die Kinder könnten noch nicht selber sehen, was hinter der Musik stecke. Deshalb müsse man sie umso ernster nehmen. «Und schliesslich haben wir den Anspruch, Musik zu machen, die auch uns gefällt», doppelt sie nach.
Auch Bond und Bardill auf dem Programm
Heute kann die Band beim Schreiben neuer Lieder auf viel Erfahrung zurückgreifen. «Wir wissen, wie die Kinder reagieren», sagt Aeberli. So ist etwa das Stück «De Wäschpitanz» darauf ausgelegt, dass während des Konzerts ein gemeinsamer Tanz mit den Kindern entsteht.
Schtärneföifi tritt in Bern am Samstag im Rahmen der Lilibiggs-Kinderkonzerte auf dem Gurten auf. Anschlies-send ist die Band Silberbüx mit ihrem neuen Programm «Gheim isch gheim» zu hören. Am Sonntag stehen Linard Bardill und Andrew Bond auf der Bühne. Clown Pepe und eine Kinderdisco sorgen am Abend für Unterhaltung, die Märchenerzählerin Jolanda Steiner und der Circus Balloni bestreiten das Aufwachprogramm. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder von 3 bis 10 Jahren.





