Wie wohnen wir in 20 Jahren? Das Museum für Kommunikation gibt im «Wohnzimmer der Zukunft» eine Antwort. Der futuristische Raum ergänzt die Dauerausstellung «As Time Goes Byte».
Betreten wir in Zukunft unser Wohnzimmer, nimmt ein digitales Haussystem sofort Kontakt mit uns auf. Der Blick fällt auf ein gerahmtes Bild an der Wand, das uns dank Überwachungskameras zeigt, was die Grossmutter treibt. Legen wir uns nach einem mühseligen Arbeitstag auf die Liege, wird sogleich ein Gesundheitscheck durchgeführt. Worauf der interaktive Esstisch, je nach gesundheitlicher Verfassung, auf uns abgestimmte Menüvorschläge bereithält. Und ein sprechender Roboter wird nicht fehlen. So sieht zumindest das Szenario aus, welches das Museum für Kommunikation präsentiert.
Das futuristische Wohnzimmer ist neu ein Teil der Dauerausstellung «As Time Goes Byte: Computergeschichte und digitale Kultur». Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Geschichte der Computer. Auf die Frage, wohin die rasend schnelle Entwicklung noch führen könnte, antwortet nun das ergänzende Modul «Wohnzimmer der Zukunft». Die Installation ist entstanden aus einem Forschungsprojekt mit der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel.
In der Berner Kulturagenda vom 23.5. (Printausgabe) haben wir unter Kino Lichtspiel falsche Angaben gedruckt. Richtig wäre: Am Sonntag, 26.5., läuft um 20 Uhr ein Kurzfilmprogramm. Die Redaktion.
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