Der Berner Ueli Salzmann fotografiert die Natur und spiegelt sie am Computer – und so entlockt er scheinbar zufälligen Ausschnitten fantastische Welten und Wesen. «Zauber der Natur – Einblick in verborgene Welten» heisst seine Ausstellung in der Villa Bernau, die während zwei Wochen zu sehen ist.
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Der 1919 in Basel geborene Friedrich Reinhard Brüderlin war gelernter Grafiker und ein herausragender, jedoch zu Lebzeiten verkannter Künstler. In den späten 50er-Jahren liess er sich im Tessin nieder, wo er bis zu seinem Tode 2009 seine Inspiration fand. Das Rüttihubelbad zeigt in einer Überblicksausstellung Malereien, Skulpturen und Fotografien des Künstlers.
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Das Werk der Künstlerin Irene Bisang nimmt das Publikum mit auf eine fantastische Reise. «Magic Onion» im Museum Franz Gertsch zeigt Werke aus den letzten drei Jahren. »Mehr
Das Werk der Künstlerin Irene Bisang nimmt das Publikum mit auf eine fantastische Reise. «Magic Onion» im Museum Franz Gertsch zeigt Werke aus den letzten drei Jahren. »Mehr
Die Glasmalkunst hat eine lange Tradition. Die Berner Familie Halter geht diesem Kunsthandwerk seit fast hundert Jahren nach. Darauf wirft die Ausstellung «Farbglaswelt» im Kornhausforum ein Licht. »Mehr
In der Antike landeten Töpfe nicht selten in Gräbern. Die Ausstellung «Endstation Topf» in der Berner Antikensammlung beleuchtet die Entwicklung der Bestattungssitten anhand von Originalgefässen aus der italienischen Frühzeit. Die Ausstellung wurde von Studierenden der Abteilung Archäologie des Mittelmeerraumes der Uni Bern erarbeitet.
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Im vergangenen März verwandelte die Könizer Firma Kuhn und Bieri einen Teil ihrer Arbeitsräume in temporäre Kunstateliers. Inzwischen wird in den Räumen wieder am Schreibtisch gearbeitet. Ein Teil der entstandenen Kunstwerke kann aber noch bis am 21. Juni in einer Ausstellung besichtigt werden. (Im Bild: Kaspar Buchers Version eines Liftbodens.)
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Der Jurassier Claude Gigon setzt sich in seiner Malerei mit grundsätzlichen Zuständen auseinander, mit Anziehung und Abstossung etwa. In seiner Schneemann-Serie, die er bei DuflonRacz etwas saisonfremd zeigt, ist der vergängliche Zustand von Schnee sein Faszinosum.
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Pech im Spiel, Glück in der Liebe: Wer genug hat von Ritter- und Brettspielen, macht sich auf ins Schloss Oberhofen. Dort zelebriert die Sonderausstellung «Der schönste Tag. Hochzeitsfotografie vom 19. bis ins 21. Jahrhundert» noch bis Mitte Oktober das Heiraten.
Seit der Erfindung der Fotografie in der Mitte des 19. Jahrhunderts lassen sich Hochzeitspaare bildlich verewigen. In Oberhofen tritt man in ein zartrosa gestrichenes Kabinett ein, das voll von solchen Erinnerungsstücken an den «schönsten Tag des Lebens» ist – und erfährt dabei allerlei über den jeweiligen Zeitgeist. Im 19. Jahrhundert etwa trug die Frau statt einer weissen Robe oft einfach ihr bestes Sonntagsgewand. Lediglich durch den Schleier gab sie sich als Braut zu erkennen. Ein Kleid nur für einen Tag zu kaufen, das konnten sich die meisten schlicht nicht leisten.
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts dokumentieren die Hochzeitsfotografen die königlichen Heiratszeremonien für die Medien und lassen so die Normalsterblichen mitträumen. 1956 brachte die unvergessliche Grace Kelly durch ihre Hochzeit mit Fürst Rainier Hollywood-Glanz nach Monaco. Ein Hochzeitsfoto der beiden ist genauso in die Schau integriert wie Dokumente der unheilvollen Allianz zwischen Diana und Prinz Charles.
Ein besonderes Highlight ist die Kopie des Hochzeitskleides von Königin Viktoria, die 1840 entgegen den Konventionen in Weiss statt in einer königlichen Robe heiratete. Die heutige Standardfarbe Weiss war zuerst nämlich nur eine persönliche Vorliebe. Erst später wurde sie mit Jungfräulichkeit und Tugend in Verbindung gebracht.
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In seiner neusten Skulpturenreihe will der französische Künstler Jean Fontaine «den Grössenwahn der Menschheit» darstellen. Seine Skulpturen zeigen fantastische Wesen irgendwo zwischen Mensch, Tier und Maschine. Unter dem Namen «dialogue» werden den Skulpturen Bilder von Hausherr Hans-Ruedi Wüthrich gegenübergestellt.
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Farbintensive, geometrische, klar strukturierte Kompositionen zeichnen das Werk von Irene Miserez-Pfeiffer aus. In der Ausstellung «Ursprünglich und Klar» zeigt sie ihre Malereien und Zeichnungen auf Holz und Papier, die sich mit dem Menschen in seiner Wandlung beschäftigen.
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«Erobertes Gut» heisst eine Dauerausstellung im Historischen Museum Bern. Sie zeigt erbeutete Schätze aus dem Mittelalter und wie sie heute restauriert werden.
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Arthur von Stürler, der letzte Schlossherr von Jegenstorf, hat Kachelöfen gesammelt. Was etwas ausgefallen tönt, ist beim näheren Hinschauen eine spannende Sache. Das zeigt eine Sonderausstellung im Schloss.
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Die Fotografie zeigt die Sicht auf einen Reisenden bei Nacht. Aufgenommen bei Regen durch das Busfenster, bekommt sie etwas Malerisches. Die Aufnahme ist Teil der Serie «Passengers» (2010/2011) des Künstlerduos Dagmar Keller und Martin Wittwer. Aufenthalte in Osteuropa bilden immer wieder den Ausgangspunkt für ihre Arbeiten.
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Auf welchem Weg kommt ein Kunstobjekt in eine Sammlung? Die Sonderausstellung «Sammlerfreuden» in der Abegg-Stiftung in Riggisberg legt diese Reisen und weitere spannende Geschichten hinter den Exponaten offen. »Mehr
In «Mythos und Geheimnis» umreisst das Kunstmuseum Bern mit über 200 Werken den Symbolismus zwischen 1880 und 1910. Ein besonderes Augenmerk gilt der zentralen Rolle der Schweizer Künstler.
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Die Geschichte des Schweizer Alpen-Clubs ist eng verbunden mit der neueren Geschichte der Schweiz. Die Schau «Helvetia Club» im Alpinen Museum erzählt aus dem 150-jährigen Vereinsleben. »Mehr
Der 23-jährige Künstler WES21 erschafft mit Spraydose und Pinsel fotorealistische Fantasiewelten, Streetart trifft auf Surrealismus. Der Bieler ist ein gefragter Mann: In Zürich schuf er ein Monumentalbild für eine Tramlinieneröffnung, für den deutschen Rapper Samy Deluxe gestaltete er ein Plattencover.
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2012 war sie für den Frauenkunstpreis nominiert, 2011 weilte sie als Artist in Residence für ein halbes Jahr im Atelier des Kantons Bern in Kairo und seit 2009 ist sie Vorstandsmitglied der Visarte Bern. Die Rede ist von der umtriebigen Berner Künstlerin Salomé Bäumlin. Momentan zeigt sie in der Ausstellung «Zentrum der Peripherie» in der Galerie da Mihi Arbeiten hinter Acrylglas.
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Tod und Leben, Gegenständlichkeit und Abstraktion: Der Künstler Tom Holmes ist ein Meister der Gegensätze. In der Kunsthalle sind Installationen, Zeichnungen und Fotografien des Texaners zu sehen. »Mehr
Die Zentralbibliothek der Universität Bern und die Burgerbibliothek befinden sich in einem historischen Gebäude. Um den Anforderungen des modernen Bibliotheks- und Archivbetriebs gerecht zu werden, müssen die Räume nun angepasst werden. Eine Ausstellung zeigt, welche Massnahmen beim Umbau von 2014 bis 2016 dafür getroffen werden. »Mehr
Die Ölbilder von Justine Otto tragen eine Kälte in sich, die einen erschaudern lässt. Im Museum Franz Gertsch sind sie erstmals in einer Schweizer Ausstellung zu sehen. »Mehr
Das Kunstmuseum Bern würdigt mit der Schau «Real Stories» den Fotokünstler Hannes Schmid. Uns hat er erzählt, was bei ihm wilde Krieger in Neuguinea mit westlichen Rockfans gemeinsam haben.
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8000 Krieger für einen Toten: Das Bernische Historische Museum eröffnet die «Qin»-Ausstellung. »Mehr
Für ein halbes Jahr ist die Sammlung des Kunstmuseums Bern auf reduziertem Raum und neu gruppiert zu sehen. 180 Meisterwerke geben eine Übersicht der hauseigenen Bestände. »Mehr
Das Zentrum Paul Klee spürt in einer Ausstellung der Freundschaft zwischen dem russischen Avantgardisten Alexej Jawlensky und Paul Klee nach. Fast zeitgleich begingen sie den Weg in die Moderne.
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Der Musikunterricht an der Volksschule unterliegt dem Zeitgeist. Im Schulmuseum Köniz können die Veränderungen des Fachs vom 19. Jahrhundert bis heute anhand von Texten, Bildern, Instrumenten, Objekten, Hörbeispielen und Videos nachvollzogen werden. Die Ausstellung richtet sich auch an Kinder und Jugendliche und wird von einem Rahmenprogramm begleitet.
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Der arabische Frühling ist teils brutal, mancherorts komplex – und er hält an. Das Politforum Käfigturm widmet ihm eine Ausstellung mit Rahmenprogramm. «Karama» heisst sie, arabisch für Würde. »Mehr
Die Onlinegalerie Soon hat nach langem Suchen endlich passende Räume gefunden, um ihre Künstler auch offline zu zeigen. Für die Eröffnung setzen die Galeristen Fabian Schmid und Andrej Malogajski auf einheimische Kunstschaffende. Zu sehen sind Arbeiten von Onur Dinc, Remo Lienhard (Wes21), Tika, ro*, Till Könneker, Pamcrash und Janosch Abel.
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Naturhistorisches Museum und Museum für Kommunikation
«Bin ich schön?» Diese Frage stellt sich wohl jede und jeder einmal. Das Museum für Kommunikation und das Naturhistorische Museum zeigen, wie Menschen und Viecher damit umgehen und geben auf den Weg: Ja, du bist schön!
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Die Bibliotheken der Burgergemeinde und der Universität Bern präsentieren in der Münstergasse gemeinsam einen Schatz: die Bibliothek von «Jacques Bongars. Gelehrter, Diplomat, Büchersammler».
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Der Garten des Parkhotels Schloss Hünigen in Konolfingen ist ein wunderbarer Ort zum Verweilen. Er bietet den Besuchenden zurzeit auch eine umfangreiche Ausstellung des Eisenplastikers Housi Knecht. »Mehr
Mauswiesel und Hermeline sind die kleinsten Raubtiere der Erde. Doch sie können sogar Ratten und Junghasen überwältigen. Die Sonderausstellung «Mauswiesel & Hermelin. Kleine Tiere – grosse Jäger» im Schloss Landshut gibt anhand von Bildern und Präparaten Einblick in die Welt dieser Tiere – und ab diesem Jahr auch in diejenige von Fischotter und Dachs. Alle diese Arten sind in der Schweiz heimisch.
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Der Fotograf und Filmemacher Robert Frank richtet in seinen Arbeiten den Blick auf das Alltägliche. Die Ausstellung «Ferne Nähe» im Robert Walser-Zentrum ist eine Hommage an den Schriftsteller Robert Walser.
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Korrigendum
In der Berner Kulturagenda vom 23.5. (Printausgabe) haben wir unter Kino Lichtspiel falsche Angaben gedruckt. Richtig wäre: Am Sonntag, 26.5., läuft um 20 Uhr ein Kurzfilmprogramm.
Die Redaktion.

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Zitat der Woche
«Ich stehe nicht gerne allein im Rampenlicht.»

Klartext
Das Einkleiden hunderter Velosättel mit einem Konzert-Theater-Bern-Regenschutz grenzte an Guerilla-Marketing. Das grösste Haus Berns spricht mit solchen Aktionen ein jüngeres Publikum an – darf die Älteren aber nicht verlieren. Ein Spagat für den Marketingchef Jens Breder. »Mehr

Von Henri Huber
Henri Huber spielt im Kulturhof Köniz ein Konzert und tauft seine neue Rockplatte «Schwarzi Fänschter» (Fr., 24.5., 20.30 Uhr). Bekannter ist er als ehemaliger Gemeindepräsident von Köniz und als langjähriger Verwaltungsratspräsident des damaligen Stadttheaters Bern. »Mehr


